Warum sind Desinteresse und Misstrauen ebenso wichtig wie Vertrauen?

Warum sind Desinteresse und Misstrauen mindestens genauso wichtig, wie Interesse und Vertrauen? Allen Menschen ist klar das man Interesse zeigen muss um nähe aufzubauen. Nur wer Interesse an einem zeigt, möchte auch eine Verbindung aufbauen. Nur wer Vertrauen schenkt, zeigt das er sich in deiner nähe fallen lassen kann. Vertrauen ist eine Form der Sicherheit und die wird durch den ersten Schritt „Interesse zeigen“ eingeleitet. Also Menschen brauchen Sicherheit, um sich fallen lassen zu können. Sicherheit bedeutet auch so etwas wie ein Ruheort. Durch die Sicherheit kann man sich ausruhen, Energie tanken und sich auf bevorstehende Probleme bestens vorbereiten. Ein Obdachloser hat keine Zeit um an Bewerbungen zu denken, weil er damit beschäftigt ist eine Bleibe und essen zu suchen. Der Fakt das es draußen kalt ist, er kein warmes Bett hat und ständig um das überleben kämpfen muss, macht ihm psychisch und körperlich zu schaffen. Wer also Sicherheit hat, hat einen Ort um Energie tanken zu können. Durch die Sicherheit kann man sich auf andere Dinge fokussieren. Ein Chef ist nichts ohne seinen Staff. Alle anderen Mitarbeiter kann man jederzeit ersetzen, aber die Führungspositionen verdienen es entsprechend höher bezahlt zu werden. Der Chef muss seinem Staff vertrauen schenken, denn sonst trifft er eine Fehlentscheidung die er bereuen könnte. Ständig und immer wieder aufs neue kontrollieren zu müssen ist mühselig und anstrengend.  

Jetzt habe ich dir erklärt wie wichtig Interesse und Vertrauen sind, aber nun kommen wir zum wesentlichen. So wichtig wie Interesse und Vertrauen sind, sind auch Desinteresse und Misstrauen. Sehr viele Menschen machen den Fehler Blind zu vertrauen. Und ja es gibt eine Formel die besagt das wenn man Menschen nicht vertraut, diese einem auch nicht vertrauen werden. Diese Formel hat vielmehr mit den Spiegelneuronen zu tun. Wir spiegeln was man uns kommuniziert und gerade bei misstrauen ist Vorsicht geboten. Misstrauen wir Menschen, dann werden sie sich gekränkt und angegriffen fühlen. Das Resultat ist dann Misstrauen und Verachtung. Sie werden spüren das man ihnen nicht das gleiche Maaß an Vertrauen schenkt und werden ihr Vertrauen zurückziehen.

Aber wie bereits gesagt, brauchen wir Menschen die Fähigkeit zu misstrauen. Warum und wie stellt man das am Besten an? Wenn jemand wiederholt gegen aufgesetzte Vereinbarungen verstößt und offensichtlich kommuniziert das er oder sie dein langjähriges Vertrauen ausnutzen, dann solltest du schnell handeln. Jedem Menschen ist bewusst das du dich irgendwann lösen wollen könntest. Einige Menschen werden bis dahin aber schon sehr viel Profit mit dir gemacht haben. Wenn du dir Unsicher über Menschen bist, dann gib ihnen andere Aufgaben. Schließe Verträge oder Vereinbarungen mit diesen Menschen ab, auf der Basis das sie wenig bis null Risiko enthalten. Dich über ihre Fehler zu beschweren oder ihnen vorzuwerfen sie seien nicht vertrauenswürdig, wird sie nur dazu bringen dir weh tun zu wollen. Wenn du eine Frau 2 mal nach einem Date fragst und sie Nein sagt, dann beschwerst du dich nicht. Diese Frau oder Person hat sich dir gegenüber Unverbindlich verhalten, was bedeutet das sie dir keine Sicherheit kommunizieren wollte. Andernfalls hätte sie einen anderen Termin genannt und so hättest du dich wieder etwas entspannen können. Stattdessen lässt sie dich im Zweifel und du zerbrichst dir den Kopf darüber, ob sie nun möchte oder nicht. Was dir dabei aber entgeht ist, das es dich deine Energie kostet und du daher keinen Fokus mehr auf deinen Job oder andere Dinge hast. Sie bereichert dich also nicht, sondern sie raubt dir Energie. Wenn Menschen dir Unverbindlichkeit oder Untreue kommunizieren, dann ist es deine Pflicht sie in die Unverbindlichkeit zu rücken. Denn dort kannst du dich ihnen leichter entledigen. Dort hast du weniger Risiko, weil du dich instinktiv darauf vorbereitet hattest. Es ist also eine Art Zwischenstation zwischen Sicherheit und Unsicherheit. Date andere Frauen und erlaube es anderen Frauen den Platz einnehmen zu dürfen, der für die Andere bestimmt war.

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